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By Fred Schell

Auch in unserer zunehmend mediatisierten Welt, in der die Nutzung einer breiten Palette von Medien l?ngst zum allt?glichen Leben gehort, konzen triert sich ein Teil der Medienp?dagogik nach wie vor auf Medienprodukte. Mehr ader weniger kritisch werden deren lnhalte begutachtet, und p?dago gische MaBnahmen verfolgen - insbesondere wenn es um movie und Fernsehen und um jugendliche Rezipienten geht- immer noch das Ziel, zu schUtzen und zu bewahren. Der Rezipient gilt als Konsument und die vorrangige p?da gogische Aufgabe wird darin gesehen, ihn zum 'richtigen' Konsum anzulei ten. Bereits seit den 20er und 30er Jahren gibt es jedoch eine andere Blickrich tung auf die Medien: Sie sieht die Medien zuvorderst als technische Mittel, deren Bestimmung sich nicht allein in der passiven Nutzung erschopft. Me dien konnen vielmehr - zumindest potentiell - von den Rezipienten selbst aktiv genutzt werden. BerUhmt fUr diese Blickrichtung ist die Forderung Bertolt Brechts geworden, den Radioapparat von einem Distributions- in einen Kommunikationsapparat umzuwandeln, ihn additionally fUr alle als ein Mittel Kommunikation verfUgbar zu machen. In einer Reihe theore der zweiseitigen tischer Ans?tze wurde dieser Gedanke aufgegriffen und begrUndet. FuB fas sen konnten solche Ans?tze in der Medienp?dagogik jedoch ebensowenig wie vereinzelte Versuche, das theoretische Konzept in der p?dagogischen Praxis zu konkretisieren.

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Le cinéma de Robert Bresson : de l'effet de réel à l'effet de sublime

Le cinématographe de Robert Bresson se veut aussi différent du cinéma que de l. a. littérature dont pourtant il s'inspire largement. l. a. différence se situe au niveau du récit. Au cinéma, l. a. caméra enregistre des acteurs jouant dans un décor. Le cinéma met le récit devant los angeles caméra, il en fait l'avantage du tournage : ce n'est là, pour Bresson, que du théâtre photographié.

The Thing (BFI Modern Classics)

From Amazon: "An alien entity that could take any residing shape invades an remoted medical examine station within the Antarctic. John Carpenter's the object is better identified for the most startling visible effects--surreal, lurid, surprising perversions of the human physique --ever devoted to celluloid.

Wirkungen auf den Menschen durch Film und Fernsehen

Die tiefgreifenden Umwälzungen in unserer sozialen Existenz und die Störung der individuellen Anpassungen, die beide unsere Zeit charakterisieren, dürften nicht nur, wie gerne unterstellt wird, An­ zeichen für eine überstürzte Entwicklung sein. Die vielfältigen Umschichtungen, die den Zustand des Menschen in verschiedenen Hinsichten änderten, könnten morgen in einem grundlegenden und im weiteren Sinn umfassenden Wandel dieses Zustands enden und sind, genauer gesprochen, als Mutation zu bezeichnen.

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DaB sie in nicht-institutionalisierten Formen arbeitet und nur marginal durch pădagogische BemUhungen initiiert wurde und begleitet wird. Grab kann man diese Szene - soweit sie vorwiegend von Jugendlichen getragen wird - in zwei Bereiche einteilen: Die jugendeigene Presse und die unter 'Alternative Medienarbeit' firmierenden freien Videogruppen. 20 l Neben der Jugendpressearbeit der Verbănde und Freizeiteinrichtungen und den innerhalb der Schule von SchUlern produzierten Periodika hat sich eine jugendeigene Presse etabliert.

Aktive Medienarbeit wi11 dazu beitragen, daB Jugendliche Zwănge und Abhăngigkeiten erkennen, die zu ihrer Fremdbestimmung beitragen, und die Kompetenz entwickeln, autonom und so1idarisch mit anderen verăndernd auf diese Bedingungen einzuwirken. Oder anders ausgedrUckt: Aktive Medienarbeit hat zum Ziel, Jugendlichen authentische Erfahrung zu ermog1ichen und sie zu befăhigen, diese kommunikativ kompetent zu ăuBern. b) Aktive Medienarbeit muB Jugend1ichen eine prinzipie11e gese11schaft1iche Hand1ungs- und Gesta1tungsfăhigkeit zugestehen Dieses Kriterium leitet sich ab aus der Prămisse, die Individuen als gese11schaft1iche Subjekte zu begreifen, die sich im ProzeB ihrer Sozia1isation ihre Lebenswe1t aneignen und versuchen, sie zu bewă1tigen, und die g1eichzeitig diese Lebenswe1t durch ihr Verhalten und Handeln konstitutiv mitgesta1ten.

DaB sie in nicht-institutionalisierten Formen arbeitet und nur marginal durch pădagogische BemUhungen initiiert wurde und begleitet wird. Grab kann man diese Szene - soweit sie vorwiegend von Jugendlichen getragen wird - in zwei Bereiche einteilen: Die jugendeigene Presse und die unter 'Alternative Medienarbeit' firmierenden freien Videogruppen. 20 l Neben der Jugendpressearbeit der Verbănde und Freizeiteinrichtungen und den innerhalb der Schule von SchUlern produzierten Periodika hat sich eine jugendeigene Presse etabliert.

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